Straßenschäden Melden übers ifz

Frostaufbrüche nach dem Winter

ifz warnt vor Straßenschäden

Nach dem langen und ungewohnt harten Winter warnt das Institut für Zweiradsicherheit (ifz) vor Frostaufbrüchen und anderen witterungsbedingten Straßenschäden. Die Sicherheitsexperte haben aber auch Tipps für Motorradfahrer, um gefährliche Situationen zu vermeiden.

Das war mal wieder ein »echter« Winter! Nachdem sich in den letzten Jahren nicht nur der Schnee rar gemacht hat, und auch der Frost Milde walten ließ, waren die vergangenen Monate geprägt von langen Frostperioden und vielerorts auch von Phasen intensiver Schneefälle.

Die frostbedingten Bewegungen des Bodens lassen die Asphaltdecke aufbrechen, einmal gelöster Straßenbelag wird vom Räumschild der Schneepflüge endgültig herausgerissen. Die Folge sind kleinere und größere Löcher in der Fahrbahndecke.

Während ein übersehenes Schlagloch für Mehrspurfahrzeuge meist keine gravierende Folgen hat, kann es beim Motorrad im schlimmsten Falle zum Sturz führen.

Die Straßenbaubehörden bemühen sich natürlich, Frostschäden möglichst zeitnah zu beheben. Das weiß man auch beim Institut für Zweiradsicherheit (ifz). Doch Matthias Haasper, Leiter des ifz, weist in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass viele temporäre Ausbesserungen nur eine Übergangslösung darstellen. »Auch bereits verfüllte Löcher in der Fahrbahndecke sollten von Motorrad- und Rollerfahrenden weiterhin kritisch im Auge behalten, und die Fahrweise darauf eingestellt werden, vor allem in Kurvenbereichen.«

Das ifz empfiehlt, gerade zu Saisonbeginn einige Regeln zu beherzigen, um unangenehme Bekanntschaften mit den Hinterlassenschaften des Winters zu vermeiden.

Regel 1: Straße lesen!

Vorausschauendes Fahren ist angesagt. Je eher ein Schlagloch erkannt wird, desto größer ist die Chance, ihm noch ausweichen zu können. Wichtig dabei ist das Einhalten eines mehr als nur ausreichend großen Sicherheitsabstands zu vorausfahrenden Fahrzeugen, die sonst nämlich die Sicht auf die Fahrbahn verdecken. Aufgepasst, wenn der Vordermann eine plötzliche Ausweichbewegung macht. Er könnte ein Schlagloch umkurven! Vor allem auf kurvigen, schlecht übersehbaren Streckenabschnitten lieber vorsorglich vom Gas gehen.

Regel 2: Keine Panik! 

Wer einem Schlagloch nicht mehr ausweichen kann, sollte nicht in Panik verfallen, sondern auf das Unvermeidliche konzentriert bleiben und aktiv »mitarbeiten«: Nicht verkrampfen, den Lenker aber dennoch fest in den Griff nehmen und den Einschlag nach Möglichkeit mit einer ausgleichenden Körperbewegung abfangen. 
Wenn es beim Durchfahren eines Schlaglochs ordentlich gerappelt hat, sollten Roller oder Motorrad anschließend inspiziert und vor allem auf Schäden an den Reifen und den Felgen sowie an den Federelementen (verdächtige Geräusche) hin untersucht werden. 

Regel 3: Schäden melden! 

Bekannte Schlaglöcher oder andere für Motorradfahrer gefährliche Straßenschäden sollten den zuständigen Behörden gemeldet werden, damit die Gefahrenstelle schnell beseitigt werden kann. Einen Beitrag dazu leistet der Meldeservice des ifz. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Straßenschäden Melden übers ifz
Meldebogen
Formular zum Ausdrucken auf der Website des ifz. Einfach ausfüllen und per E-Mail oder Post ans ifz schicken.
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Moto-App
In der App gibt es ein Formular zur Meldung von Straßenschäden. Es kann auch ein Foto hochgeladen werden.
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Online-Angebot Streckenheld
Straßenschäden können auf der interaktiven Straßenkarte des Portals »Streckenheld« hinterlegt werden.
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