Langen Motorcycles plant Viertakter

Nach Erfolg mit Zweitakt-Café-Racer

Langen Motorcycles plant Viertakter und Elektromodell

Die britische Motorradmanufaktur Langen Motorcycles plant, nach dem aktuellen Zweitaktmodell auch einen Viertakter auf den Markt zu bringen. In nicht allzu ferner Zukunft könnte auch ein Elektromotorrad gebaut werden.

Mit einem Zweitakt-Café-Racer sorgte die britische Motorradmanufaktur Langen Motorcycles vor eineinhalb Jahren für Aufsehen. Rund um einen 250-Kubik-Zweitaktmotor in V-Bauweise, den der italienische Prototypenbauer Vins Motors beisteuerte, konstruierten die Tüftler ein Luxusmotorrad. Neben bewährten Premiumkomponenten wie der Öhlinsgabel oder der Bremsanlage von HEL Performance kommen exklusive Parts aus Kohlefaserlaminat oder vergoldete Felgen zum Einsatz.

Von den 100 geplanten Einheiten der »Langen Two Stroke«, wie der Zweitakt-Café-Racer schlicht heißt, sind schon so viele verkauft, dass Langen eine Warteliste eingerichtet hat. Die Fertigung in der Manufaktur in Wigan nahe Manchester läuft bereits. Aktuell entstehet eine Two Stroke pro Woche, demnächst soll der Ausstoß auf zwei Fahrzeuge erhöht werden.

Der geringe Output hat nicht nur mit dem Manufakturcharakter von Langen Motorcycles zu tun. Auch die zahlreichen Extrawünsche der anspruchsvollen Kundschaft, die immerhin 33.000 Pfund für die Basiskonfiguration ausgeben muss, bremsen das Fertigungstempo. Ursprünglich war die die Langen Two Stroke als konfektioniertes Modell geplant, nun ist es so, »dass wir eigentlich 100 verschiedene Motorräder bauen«, resümiert Langen-Boss Christofer Ratcliffe.

Ratcliff, der den Spitznamen Langen trägt, ist Gründer und Mastermind von Langen Motorcycles. Bevor er 2019 seine eigene Motorradschmiede eröffnete, war er 10 Jahre Chief Design Engineer bei CCM Motorcycles.

Die positive Resonanz auf die Two Stroke hat Ratcliffe und sein Team motiviert, sich Gedanken über neue Modelle zu machen. Bereits in eineinhalb Jahren möchte man ein Viertaktmodell präsentieren. Geplant ist ein exklusiver Supersportler, der in Sachen Gewicht, Leistung und Handling Großserienmodellen weit überlegen sein soll.

Und auch in Sachen Elektromobilität machen sich Ratcliffe und sein Team Gedanken. Es soll bereits erste Kooperationen mit Elektromotorrad- und Autoherstellern geben, um einen elektrischen Antriebsstrang zu entwickeln.

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