Liberta Motorcycles insolvent

Die in Hamburg ansässige Custom-Schmiede Liberta Motorcycles ist seit 1. Oktober insolvent. Nun soll ein Sanierungskonzept erarbeitet werden, um die Weiterführung der Marke sicherzustellen.

Die Idee klang gut und auch die Szene reagierte positiv: Witzige Custombikes mit maximal 150 Kubik für eine urbane, junge Szene. Diesen Ansatz verfolgte Liberta Motorcycles aus Hamburg. Allein, die Zahlen stimmten nicht.

Seit dem 1. Oktober steht das Unternehmen unter Aufsicht eines vorläufig bestellten Insolvenzverwalters. Derzeit läuft der Geschäftsbetrieb wie gewohnt weiter und die Belegschaft steht allen Kunden und Interessenten mit vollem Einsatz zur Verfügung. Auch wird Liberta Motorcycles Anfang Dezember auf der wichtigen Custombike Messe in Bad Salzuflen präsent sein

Gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter versucht der seit Juni 2014 aktive Liberta-Geschäftsführer Thomas Constantin nun ein tragfähiges Konzept zu entwickeln, das die Mini-Cruiser-Schmiede in die schwarzen Zahlen führen soll. Offenbar wird hierzu ein Investor gesucht.

»Wir mussten feststellen, dass als junges und dynamisches Start-Up in der Vergangenheit vieles richtig, aber sicherlich auch einiges falsch gemacht wurde. Die von uns entwickelten Mopeds haben binnen der letzten Monate eine große Fanbase erzielt, die weiterhin stetig wächst. Die Bikes treffen den Zeitgeist und auch die Preispolitik ist absolut attraktiv. Dennoch konnten wir die hochgesteckten Absatzziele unserer ersten vollen Saison nicht umfänglich erreichen, was letztlich zu Liquiditätsengpässen geführt hat«, erklärt Geschäftsführer Thomas Constantin die aktuelle Situation.

»Wir sind absolut davon überzeugt, dass Liberta mit voller Kraft in die kommende Saison starten wird. Dieser Prozess ist eine wichtige Phase, der wir sehr positiv entgegensehen und die uns die Möglichkeit bietet, ein professionelleres, erwachsenes Unternehmen zu werden. Besonders wichtig ist es für uns, dass der Geschäftsbetrieb wie gewohnt weiterläuft. Für unsere Kunden und Interessenten ändert sich nichts«, gibt sich Thomas Constantin optimistisch.

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