Michelin will nachhaltige Reifen produzieren

Bis 2050

Michelin will nachhaltige Reifen produzieren

Michelin will bis zum Jahr 2050 seine Reifen vollständig aus erneuerbaren, recycelten, biologisch erzeugten oder anderweitig nachhaltigen Materialien herstellen. Hierzu ist das Unternehmen Partnerschaften mit Tech-Start-ups eingegangen.

Die Michelin Gruppe hat sich verpflichtet, seine Reifensparte bis 2050 zu 100 Prozent nachhaltig zu gestalten. Aktuell entsprechen bei Michelin knapp 30 Prozent der Komponenten in der Reifenproduktion Nachhaltigkeitskriterien. Die Ingredienzien künftiger Reifen sollen entweder durch Recycling oder aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden.

Um die ambitionierten Ziele zu erreichen, hat sich Michelin mit mehreren Tech-Start-ups zusammengetan. So will man gemeinsam mit Axens und IFP Energies Nouvelle den wichtigen Grundstoff Butadien aus einer Biomasse aus Holz, Reishülsen, Blättern, Maisstängeln und anderen Pflanzenabfällen gewinnen und so das Butadien auf Erdölbasis ersetzen.

Video von Michelin

Gemeinsam mit dem kanadischen Unternehmen Pyrowave versucht Michelin, die Gewinnung von Rohstoffen für synthetischen Kautschuk aus recyceltem Kunststoff voranzubringen.

Und last but not least soll das Recycling der Reifen selbst in großem Maßstab umgesetzt werden.

Angesichts dieser lobenswerten Initiative bleibt zu hoffen, dass das Konzept zu Ende gedacht ist und der Bedarf an nachwachsenden Rohstoffen nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelerzeugung gedeckt werden muss oder die Abholzung von Urwäldern befördert – Beispiel »Bio«-Sprit E10.

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