Sonderausstellung auf Schloss Augustusburg: Rennsportlegenden – Walter Kaaden und Ewald Kluge

Walter Kaaden und Ewald Kluge

Rennsportlegenden: Sonderausstellung auf Schloss Augustusburg

Ab dem 1. Mai 2019 ist auf Schloss Augustusburg eine Sonderausstellung zu sehen, die sich den Rennsportlegenden Walter Kaaden und Ewald Kluge widmet. Beide sind untrennbar mit den Sternstunden des Zweitaktmotors verbunden.

Walter Kaaden entwickelte nach 1945 Zweitaktrennmotoren für die Rennsportabteilung von MZ in Zschopau. Eine kleine Revolution dabei: Er und sein Team schafften immer wieder Leistungssteigerungen beim Zweitaktmotor, obwohl diese quasi als ausgeschlossen galten.

Ewald Kluge gilt als einer der erfolgreichsten deutschen Motorradfahrer der Rennsportgeschichte. Seinen größten Sieg fuhr er auf der Tourist Trophy 1938 auf der Isle of Man ein, die damals als schwerstes Motorradrennen der Welt galt.

Schloss Augustusburg
Das Renaissanceschloss Augustusburg thront östlich von Chemnitz hoch über dem Zschopautal. Die aufwendig restaurierte Anlage beherbergt neben weiteren Sammlungen auch ein Motorradmuseum mit 175 Exponaten. Alljährlich im Januar findet das berühmte Motorradwintertreffen auf dem Schloss statt.

Kaaden und Kluge, beide gebürtige Sachsen, stehen für bedeutende Phasen der Entwicklung des Zweitaktmotors im 20. Jahrhundert. Und doch sind sie nur einem Fachpublikum bekannt. Deshalb widmet ihnen das Motorradmuseum auf Schloss Augustusburg ab 1. Mai 2019 eine neue Sonderausstellung unter dem Titel »Rennsportlegenden«.

Die Ausstellung zeigt unter anderem Leihgaben von Audi aus Ingolstadt sowie Fotos und Dokumente aus Privatarchiven.

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