Veterama lockte Oldiefans

Foto: Henning Rest

Alles an Bord

Veterama lockte Oldiefans

Mannheim. Anfang Oktober fand nach zwei Jahren Pause auf dem Maimarktgelände in Mannheim die 39. Veterama, Europas größter Oldtimer- und Teilemarkt, statt. Während einige Neulinge, Hipster und Fans neuester Technik in Köln zur Intermot gingen, tummelten sich tausende Anhänger des rostigsten Hobbys der Welt in Mannheim, um der Oldschool-Technik zu fröhnen.

Bei Kaiserwetter gab es dort für jeden etwas, sei es in den untersten Hubraumklassen Mofas und Fahrräder mit Hilfsmotor, oder bei den Bigtwins und Hubraumriesen als Multizylinder. Entsprechend waren auch die Preise gestaffelt von „kleine Marie“ bis aufgelöster Bausparvertrag. Von Velosolex bis Münch Mammut, von Roller bis Gespann, Ersatzteile, Werkzeug, Literatur und Bekleidung, sowie alles Erdenkliche an sinn- oder unsinnigen Accessoires war käuflich zu erwerben, oder zumindest zu bestaunen. Unrettbare bis überrestaurierte Fahrzeuge buhlten um die Gunst der Käufer, deren Heerscharen sich durch die Gänge zwischen den Ständen wälzten. Von jung bis alt, von Anzug und Krawatte bis Lederkutte, dieses Hobby ist alters- und klassenübergreifend. Die Geschäfte liefen gut, so der Tenor bei vielen Ausstellern und die lange Durststrecke ohne Märkte, war überschritten, da änderten auch die neuesten Sparmaßnahmen nichts dran. Man kauft wieder ein und spart dann lieber mal einige Tage an der Heizung. Es hat mal endlich wieder eine Veranstaltung gegeben, bei der es fast wie früher war.

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