Zölle belasten Harley-Davidson

Harley-Davidson schlittert immer tiefer in die Krise. Im ersten Quartal 2019 sanken Überschuss und Umsatz deutlich. Gründe sind die EU-Strafzölle und sinkende Verkäufe auf dem Heimatmarkt.

Die im Zuge der Handelsstreitigkeiten mit den USA verhängten Strafzölle der EU belasten die Bilanz von Harley-Davidson. Im ersten Quartal sank der Überschuss im Vergleich zum Vorjahr um mehr als ein Viertel auf 127,9 Millionen Dollar (113,7 Mio. Euro). Der Umsatz fiel um zwölf Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar (1,07 Mrd. Euro. US-Präsident Trump twitterte daraufhin, die erhöhten Zölle seien so unfair gegenüber den USA und drohte mit Gegenmaßnahmen. Allerdings sanken die Harley-Verkäufe in den USA sogar noch stärker als im Ausland. Das Verhältnis zwischen dem US-Präsident und Harley-Davidson ist eher angespannt. Trump hatte Harley wiederholt kritisiert für deren Ankündigung, wegen der Strafzölle einen Teil der Produktion ins Ausland zu verlagern.

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