Suzuki GSX-R1000R, Modell 2026

Ab Sommer 2026 verfügbar

Suzuki bringt die GSX-R1000R zurück

Zum Modelljahr 2023 nahm Suzuki die GSX-R1000R in Europa wegen der strengen Abgasvorschriften aus dem Programm. Jetzt kommt die Euro-5-Plus-konforme Nachfolgerin des Supersportlers als 40th Anniversary Edition.

Drei Jahre lang mussten die europäischen Supersport-Fans neidvoll in die USA blicken: Dort gab es, was sie gerne gehabt hätten: Eine aktuelle GSX-R1000R. Ab Sommer 2026 ist die Gixxer auch hierzulande wieder zu haben.

Reihenvierer mit 195 PS

Technisch basiert die Maschine weitestgehend auf dem Modell, das bis 2022 auch in Europa erhältlich war. Der Vierzylinder leistet in seiner aktuellen Konfiguration 195 PS bei 13.200 Umdrehungen und liefert ein maximales Drehmoment von 110 Newtonmetern bei 11.000 U/min. Eine variable Steuerung der Einlassventile sorgt für eine optimale Füllung der Brennräume über das gesamte Drehzahlband. Für ein exaktes Timing setzen die Japaner auf ihr Suzuki Racing Finger Follower Valve Train System, bei dem ein zusätzlicher Hebel zwischen Nockenwelle und Ventil die Präzision der Steuerung verbessert.

Bei höchsten Drehzahlen spritzen die Suzuki Top Feed Injectors (S-TFI) zusätzlichen Kraftstoff von der Oberseite der Airbox in die Einlasstrichter.

Trotz aller technischen Finessen bleibt die GSX-R1000R leistungsmäßig hinter ihren Mitbewerberinnen zurück (BMW S 1000 RR: 210 PS, Honda Fireblade: 218 PS).

Suzuki GSX-R1000R, Modell 2026
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Suzuki GSX-R1000R, Modell 2026

Suzuki GSX-R1000R, Modell 2026

Stabiles Chassis für Hochgeschwindigkeitsfahrten

Beim Chassis sehen wir den bewährten Brückenrahmen aus Aluminium, State-of-the-Art Federelemente, eine Bremsanlage mit radial verschraubten Vierkolben-Monoblock-Sätteln und 320er Scheiben am Vorderrad sowie luftig designte Sechsspeichenräder aus Leichtmetall. Die versteifte Aluschwinge soll einen zusätzlichen Beitrag zur Fahrstabilität im Highspeed-Bereich leisten.

Assistenzsysteme für Straßen- und Sporteinsatz

In Sachen Elektronik spendiert Suzuki der GSX-R1000R ein umfangreiches Paket mit drei Fahrmodi, Traktionskontrolle, Lift Limiter und Roll Torque Control, einen bidirektionalen Quickshifter, Kurven-ABS, Bergabfahrbremshilfe, das Suzuki Easy Start System und den Low RPM Assistenten.

Wie man es von einem aktuellen Supersportler erwarten darf, setzt die GSX-R1000R komplett auf LED-Leuchtmittel, im Cockpit wartet ein farbiges LCD-Instrument mit einem großen Informationsangebot auf.

Winglets serienmäßig

Die Verkleidung ist dem Einsatzzweck entsprechend aerodynamisch optimiert. Für Abtrieb an der Front sorgen stylische Winglets, die mittige Positionierung des Ram-Air optimiert den Staudruck. Bezüge zu den sportlich erfolgreichen Vorgängermodellen setzt die grafische Gestaltung der GSX-R1000R und unterstreicht durch 40th-Anniversary-Graphics die lange Tradition der Baureihe.

Wie viel die neue GSX-R1000R kosten soll, will Suzuki noch nicht verraten. Nur soviel: Das Bike steht ab Sommer 2026 bei den Vertragshändlern.

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