Deutsche Vulkanstraße | Reiseinformationen

Allgemeines:
Insidern ist die Eifelregion als kurvenreiches Motorradparadies bekannt,sie hat aber auch abseits des Asphalts eine Menge zu bieten.Nirgendwo sonst in Deutschland stößt man in so geballter Form auf die Spuren erloschener oder ruhender Vulkane, die sich mal als Maar und Schlackenkegel, mal als vulkanische Bombe oder als spektakulärer Steinbruch präsentieren.Dass diese Landschaftsformationen touristische Trümpfe sind,hat die strukturschwache Region sehr wohlerkannt und für Besucher drei Vulkan- und Geoparks erschlossen: Vulkanpark Brohltal/Laacher See, Vulkaneifel European Geopark (Westeifel), Vulkanpark im Kreis Mayen-Koblenz. Als jüngstes Projektdieser Parks, die unter dem Dach »Nationaler Geopark Vulkanland Eifel« kooperieren,wurde 2006 die Deutsche Vulkanstraße eingeweiht. Die 280 km lange Route verbindet 39 geologische, kultur- und industriegeschichtliche Sehenswürdigkeiten rund ums Thema Eifelvulkanismus; wer diese Erlebnisstraße bereist, kann an ihren Stationen im übertragenen Sinn tief ins Erdinnere und in die heiße Vergangenheit der Region blicken– gerade so,als blättere er in einem erdgeschichtlichen Tagebuch.

Anreise:
Über die Nord-Süd-Achse A 61 Köln-Ludwigshafen, Abfahrt 34 (Mendig).

Sehenswürdigkeiten:
Laacher See, Römerbergwerk Meurin in Kretz, Lava-Dome und Felsenkeller in Mendig,Grubenfelder in Mayen und Ettringen, Hohe Acht (höchster Berg der Eifel), Maarmuseum Manderscheid,Meerfelder Maar, Kaltwasser-Geysir Wallenborn.

Zeitaufwand:
Zwei bis drei Tage sollten es sein,wenn alle Stationen komplett bereist werden. Mit Abstechern (Nürburgring, Luxemburg, im Sommer Bademöglichkeit, z.B. Schalkenmehrener Maar) auch als Tour für eine Woche geeignet.

Übernachten:
TOURENFAHRER-Partnerhäuser

Info:
www.deutsche-vulkanstrasse.com
www.maarmuseum.de
www.vulkanpark.com
www.lavadome.de

Karte:
Falk Regionalkarte 11. Mosel, Eifel, Hunsrück, Pfälzer Wald