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Achterbahn-Alleinfahrt
Frühlingstouren - Dolomiten

Achterbahn-Alleinfahrt

Länge: 330 km
Dauer: 1-2 Tage

Terrain

Standard Road

Länder

Italien

Regionen

Dolomiten , Alpen

Viele Worte muss man ja eigentlich nicht verlieren. Wer kennt sie nicht, die große Dolomiten-Runde, die nicht enden wollende Achterbahnfahrt im wohl schönsten Gebiet der Alpen? Aber wann waren Sie das letzte Mal hier? Etwa im August, wenn sie alle kommen? Die Wanderer, die Sommerfrischler und die Horden von Motorradfahrern. Verständlich, wenn Ihnen die Lust da vergangen ist. Rush-hour in den Dolomiten – das hat mit Fahrvergnügen oft wenig zu tun. Deshalb: Thermojacke überziehen, dicke Socken in die Stiefel und im Frühjahr herkommen. Denn all die Pässe, wie hoch sie auch sein mögen, haben geöffnet, und man kann die Dolomiten erleben, wie es sonst nur den Ski-Touristen vergönnt ist. Auf Straßen, die von meterhohen Schneewächten gesäumt sind, inmitten der steinernen Giganten, die auch im weißen Kleid eine gute Figur abgeben. Sellajoch, Pordoi, Grödner Joch – während andere sich dem Dolomiti Superski hingeben, erlebt man auf zwei Rädern Dolomiti Supermoto. In den Ski-Orten herrscht Trubel, klar, aber dazwischen hat man die Straßen fast für sich allein.  Und wann ist man schon mal zwischen Rosengarten und Drei Zinnen unterwegs gewesen, ohne hinter einem Bus herzuschleichen? Die ganz großen Schräglagen bekommt man natürlich nicht hin auf gesalzenem Asphalt, über den das Tauwasser strömt. Deshalb lieber die Ausblicke auf die gezackten Riesen genießen, erstaunt die ersten Krokusse wahrnehmen, die schüchtern hervorsprießen, und hier und dort vor loderndem Kamin mit den Skihasen etwas Warmes schlürfen – aber bitte ohne Alkohol. Trotzdem zu kalt geworden? Keine Sorge, auf dem letzten Stück der Runde wird‘s wärmer. Ab dem Grödner Tal sind die Zweitausender passé, und in Orten wie Kastelruth und Seis hat der Frühling bereits mit blühenden Blumenwiesen und geöffneten Eiscafés Einzug gehalten. Ist ja auch nicht mehr weit bis Bozen, und dort unten kann man die Thermokombi ganz sicher verstauen. Die Straße für sich allein hat man dann allerdings auch nicht mehr.

Highlights

Charakter: Vorsicht: Kalt! Diese Acht durch die Dolomiten führt über viele Zweitausender. Geradeaus geht es eigentlich nie, statt Kurventanz sollte angesichts unklarer Straßenverhältnisse aber die Landschaftsbetrachtung im Vordergrund stehen.
Anreise: Die Dolomiten erreicht man via München, Inntal- und Brenner-Autobahn bis nach Bozen. Der Einstieg in die Bergwelt erfolgt durch die enge Schlucht des Eggentals.
Übernachten: Eine Vielzahl an TF-Partnerhäusern findet sich entlang der Strecke. Mehr Infos dazu im Hotel-Special oder unter www.tourenfahrer-hotels.de.
Lohnt den Stopp: Bozener Altstadt und Dom, Karersee, Museum Ladin in St. Martin in Thurn – und unzählige Ausblicke auf die spektakulären Gipfel.

Aus dem Heft:
Tourenfahrer 4/2013

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