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Küstentraum
Amalfitana

Küstentraum

Länge: 90 km
Dauer: 1 Tag

Terrain

Standard Road

Länder

Italien

Regionen

Amalfiküste

Nur 40 Kilometer ist sie lang, doch vielleicht sind es die schönsten ganz Italiens. Die Küstenstraße Amalfitana zieht jeden in ihren Bann.

Nur 40 Kilometer lang ist die Küstenstraße am Golf von Salerno, doch es sind wohl die schönsten ganz Italiens. Wir haben ein bisschen mehr daraus gemacht und machen von der traumhaften Küstenstraße aus Abstecher in die Berge und zum Abschluss ins glamouröse Sorrento.


Sist eine alte Bekannte, selbst wenn man noch niemals hier war. Oben, in dieser scharfen Kurve über der Steilküste, reckt sich die Pinie in Schräglage in den Wind, als wolle sie mit dem Schwung der Kurve konkurrieren. Man kennt sie von unzähligen Reiseführern der Amalfitana, so wie man den Alten am Obststand mit den aufgereihten Limoncello- Flaschen per Handschlag begrüßen möchte. Doch Halt, es gibt viele Obststände und viele schiefe Pinien hier, wo sich die Felsen ins Meer stürzen und glanzvolle Städte elegant am Ufer posieren.

In Vietri sul Mare beginnt sie, die spektakulärste Küstenstraße Italiens, ja vielleicht der ganzen Welt. Am malerischen Cetara vorbei, rund ums Capo d’ Orso, in endlosen Kurvenfolgen zwischen Abgrund, Limonengärten und steilem Fels. Ab Maiori vielleicht erst mal eine Runde durch die Berge, bevor man sich der ganzen Küstenpracht hingibt? Man wird sie bestimmt nicht bereuen. In Ravello, einem Juwel aus dem Mittelalter, das sich in atemberaubender Lage an den Hang klammert, überblickt man wieder das anbrandende Meer, und wenig später ist der Namensgeber der Küste erreicht. Amalfi, die älteste Seerepubliktaliens, zwängt sich zwischen die Felsen und macht an ihnen Klimmzüge. Ein malerisches Häusergewirr, mittendrin der Duomo Sant’ Andrea. Kaum überschaubar und unbedingt eine Erkundung wert.
Aufpassen heißt es auf der Amalfitana, denn irgendwann verliert man den Überblick bei all der Kurverei. Der Lenker streift fast die Felsen, blau ist es über, unter und neben einem. Mal das Blau des Himmels, mal das des Meeres, da darf man sich nicht vertun. Bei Praiano lockt die Grotta dello Smeraldo zur Bootstour, und in der »Schlucht des Zorns« tobt da Meer zwischen eingeschnittenem Fels, dann schwingt man bald hinein nach Positano. Kuppeldächer tragen die Häuser hier, erklimmen als Meer aus weißen oder pastellenen Farbklecksen den Hang. Von Bougainvilleen umrankte Terrassen strecken sich dem Meer entgegen, Luxushotels und Villen nutzen jeden Felsabsatz. Wer es sich leisten kann, sollte hier bleiben, wo die Amalfitana offiziell ihr Ende gefunden hat.

In Ravello, einem Juwel aus dem Mittelalter, das sich in atemberaubender Lage an den Hang klammert, überblickt man wieder das anbrandende Meer, und wenig später ist der Namensgeber der Küste erreicht. Amalfi, die älteste Seerepublik Italiens, zwängt sich zwischen die Felsen und macht an ihnen Klimmzüge. Ein malerisches Häusergewirr, mittendrin der Duomo Sant’ Andrea. Kaum überschaubar und unbedingt eine Erkundung wert. Aufpassen heißt es auf der Amalfitana, denn irgendwann verliert man den Überblick bei all der Kurverei. Der Lenker streift fast die Felsen, blau ist es über, unter und neben einem. Mal das Blau des Himmels, mal das des Meeres, da darf man sich nicht vertun. Bei Praiano lockt die Grotta dello Smeraldo zur Bootstour, und in der »Schlucht des Zorns« tobt das Meer zwischen eingeschnittenem Fels, dann schwingt man bald hinein nach Positano. Kuppeldächer tragen die Häuser hier, erklimmen als Meer aus weißen oder pastellenen Farbklecksen den Hang. Von Bougainvilleen umrankte Terrassen strecken sich dem Meer entgegen, Luxushotels und Villen nutzen jeden Felsabsatz. Wer es sich leisten kann, sollte hier bleiben, wo die Amalfitana offiziell ihr Ende gefunden hat.

Tagestour, aber wer die Amalfitana einmal gefahren ist, will sie auch noch ein zweites Mal fahren. Zudem locken traumhafte Strände zum Baden.

 

Highlights

Charakter: Extrem kurvige Küstenstraße mit einigen Abstechern in die Berge.
Reisezeit: Wer nicht baden
will, fährt im Frühjahr, Herbst,
oder selbst im Winter.
Übernachten: Wer an der Küste nächtigen möchte, sollte nicht den schmalsten Geldbeutel haben oder ein Zelt mitbringen. Günstigere Möglichkeiten im Hinterland.
Nicht versäumen: Bootstour durch die Grotta dello Smeraldo, eine Flasche Limoncello als Mitbringsel, Duomo Sant’ Andrea in Amalfi, Ausblick von der Terrasse der Trattoria La Tagliata in Positano
Karte: Kümmerly + Frey, Blatt 12 »Campania / Basilicata«
Infos / Hotelbuchungen:
www.amalfitouristoffice.it
www.itwg.com

Aus dem Heft:
Tourenfahrer 8/2008

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