Opfer des Norton-Rentenbetrugsskandals erhalten Entschädigung

Veruntreuung von Pensionen

Norton-Opfer erhalten Entschädigung

Anleger, die ihre Altersversorgung im Zuge des Norton-Rentenbetrugsskandals verloren hatten, sollen nun eine Entschädigung in Höhe von insgesamt 9,4 Millionen Pfund erhalten.

Nach mehr als einem Jahrzehnt juristischen Tauziehens erhalten die Geschädigten des Norton-Rentenbetrugsskandals nun endlich eine Entschädigung. Zur Erinnerung: Der ehemalige Norton-Eigentümer Stuart Garner hatte Gelder aus den drei von ihm selbst aufgelegten Pensionsfonds Dominator 2012, Commando 2012 und Donington MC rechtswidrig in die Norton Motorcycle Holdings Ltd. investiert, um Liquiditätslücken zu kaschieren. Mit der Insolvenz der Traditionsmarke im Jahr 2020 waren die Gelder dann verloren.

Nun sollen die Betroffenen ehemaligen Mitarbeiter eine Summe in Höhe von 9,4 Millionen Pfund aus dem Rentensicherungsfonds erhalten. Der Betrag berücksichtigt zwar weder die Inflation noch den potenziellen Wertzuwachs, zumindest erhalten die Opfer jedoch ihre damaligen Einzahlungen zurück. Wann die Auszahlung genau erfolgt, ist noch unklar, da noch an Details des Entschädigungspakets gearbeitet wird.

Im März 2022 verurteilte ein Gericht Garner zu einer achtmonatigen Haftstrafe, die für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde.

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