Revolution im Motorenbau

Foto: Jochen Bangert

Sonderausstellung Wankel

Revolution im Motorenbau

Schramberg. Bis in den Sommer lockt die Wankel-Sonderausstellung technophile Ventilverweigerer in die Auto- und Uhrenwelt. Coronabedingt geht die Kreiskolbenschau in die Verlängerung.

Heute wird der Elektro-Motor als die zukünftige Antriebstechnik für nahezu jeden Zweck gesehen. Mit einem Blick zurück wird im Auto- und Uhrenmuseum daran erinnert, dass schon in den 1960iger Jahren der Wankelmotor einen ähnlichen Hype hervorgerufen hatte. Rotieren statt Stampfen hieß damals die Devise, denn das nach seinem Erfinder Felix Wankel benannte Motorenkonzept war kompakt, einfach und vor allem leistungsfähig. Das ermöglichte viele Einsatzgebiete und insbesondere die kleinen und leichten Sachs-Wankelmotoren machten interessante Anwendungen zu Wasser, zu Lande und in der Luft möglich. Das zeigen in der Sonderausstellung Exponate wie vibrationsarme Kettensägen und Feuerwehrspritzen, ein tragbarer Ski-Lift, neuartige Wasserski-Antriebe oder leichte Motoren für den Segelflug. Da darf natürlich auch eine „W 2000“ von Hercules nicht fehlen. Die von Spöttern auch gerne als „Staubsauger“ bezeichnete Maschine aus Nürnberg war sicherlich die meist verkaufte Vertreterin dieser Episode in der Motorradgeschichte.

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Jochen Bangert

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