KTM streicht 300 Stellen in Österreich

Kostenvorteile in Asien

KTM streicht Stellen

Die Pierer Mobility AG veräußert das Geschäft mit klassischen Fahrrädern und verlagert Teile der Entwicklung und Produktion von Motorrädern nach Indien und China. An den österreichischen Standorten fallen bis zu 300 Arbeitsplätze weg.

Unter dem wolkigen Titel »Strategieschärfung und Guidance Anpassung« einer Ad-hoc-Mitteilung hat die Pierer Mobility AG, zu der die Motorradmarken KTM, Husqvarna und GasGas gehören, eine unerfreuliche Botschaft für die Mitarbeiter in Österreich: Bis zu 300 Stellen werden gestrichen. Als Grund wird die »Fokussierung auf die Kernmarken KTM, GasGas, Husqvarna sowie MV Agusta« genannt.

In diesem Zusammenhang veräußert die Pierer Mobility AG die Fahrradmarken R Raymon und Felt. Die E-Bikes der Marken Husqvarna und GasGas sollen jedoch weiterhin zum Portfolio gehören und werden dem neugeschaffenen Segment »E-Mobility« zugeordnet.

Im Motorradbereich sollen aufgrund der »nachteiligen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Europa« Teile der Produktion für einzelne Modelle der Mittelklasse und bestimmte Entwicklungsaufgaben zum strategischen Partner Bajaj Auto in Indien sowie zu CFMOTO in China verlagert werden. Pierer will hierdurch Kostenvorteile nutzen sowie Entwicklungs- und Industrialisierungsprozesse beschleunigen.

Die zur aktuellen Saison in Europa wiedereingeführte 790 Duke wird bereits komplett bei CFMOTO hergestellt, weitere Mittelklassemodelle dürften künftig in China statt in Mattighofen gefertigt werden.

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Bild © KTM

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