Europäisches Qualitätssiegel für Motorradtraining

Vermeidung typischer Unfallszenarien

Neues Konzept für Motorradsicherheitstrainings

Unter Berücksichtigung aktueller Ergebnisse der Unfallforschung soll das Europäische Qualitätssiegel für Motorradtraining überarbeitet und künftig interessierten Trainingsanbietern kostenlos zur Verfügung stehen.

Im Jahr 2016 wurde das Europäische Qualitätssiegel für Motorradtraining mit dem Ziel ins Leben gerufen, einheitliche Standards für die Weitebildung von Motorradfahren nach Erwerb der Fahrerlaubnis zu gewährleisten. Das freiwillige Zertifizierungssystem für Motorradsicherheitstrainingsprogramme wird vom Europäischen Verband der Motorradhersteller (ACEM), dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) und der International Motorcycling Federation (FIM) getragen und steht allen Schulungszentren offen. 36 Trainingsanbieter sind aktuell mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnet.

Jetzt soll das Programm unter Berücksichtigung neuester Daten aus der Unfallforschung weiterentwickelt werden. In einem Stufensystem sollen die Motorradfahrer die kognitiven und fahrerischen Fähigkeiten erlernen, die zur Vermeidung typischer Unfallszenarien erforderlich sind.

Aktuelle Forschungsergebnisse steuern die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), das Würzburger Institut für Verkehrswissenschaften (WIVW), das Institut für Zweiradsicherheit (ifz) sowie die Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden (VUFO) bei. Geleitet wird das Projekt von Klaus Schwabe von der KTM Riders Academy.

Ab Ende 2024 soll das neue Konzept allen interessierten Trainingsanbietern kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Bild © ACEM

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