Red Bull KTM Factory Racing | Dakar 2021

Price, Sunderland, Walkner

KTM: Dakar-Vorbereitungen auf Hochtouren

KTM setzt alles daran, den Titel bei der nächsten Dakar zurückzuerobern. Gleich drei ehemalige Champions gehen für das Werksteam des österreichischen Herstellers in Rennen.

Es wäre für KTM der 19. Dakar-Sieg in Folge gewesen – doch bei der 2020er Austragung der legendären Wüstenrallye machte Herausforderer Honda den erfolgsverwöhnten Österreichern einen Strich durch die Rechnung. Ricky Brabec schnappte sich den Titel. Rang zwei ging an den Husqvarna-Piloten Pablo Quintanilla, und erst auf dem dritten Podestplatz stand mit Toby Price ein Fahrer des offiziellen Werksteams Red Bull KTM Factory Racing.

Diese Schlappe ist für KTM Ansporn, den Titel zurückzuholen. Mit Toby Price, Sam Sunderland und Matthias Walkner gehen drei Fahrer für den österreichischen Hersteller ins Rennen, von denen jeder bereits mindestens einen Dakar-Sieg verbuchen kann. Die drei Ex-Champions sind hochmotiviert und intensiv am Trainieren. Seit die 4800 Kilometer lange Route bekanntgegeben wurde, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.

Der Australier Toby Price freut sich auf ein Wiedersehen mit Arabien: »Die Landschaften, die wir beim letzten Mal in Saudi-Arabien durchfahren durften, haben mich wirklich umgehauen. Manchmal hatte man das Gefühl, nicht wirklich auf der Erde zu sein, es gab Berge aus rotem Fels, die einem das Gefühl gaben, über den Mars zu fahren. Ich hatte viele Dünen erwartet, aber in der ersten Woche hatten wir viele Pisten und steinige Straßen.«

Das könnte diesmal anders werden. Promoter A.S.O. hat versprochen, mehr Dünenetappen in den Kurs der Dakar 2021 einzubauen.

Auch Sam Sunderland, der das letzte Rennen in der fünften Etappe abbrechen musste, ist begeistert von der Landschaft. Und der Brite gibt sich kämpferisch: »Bei meiner ersten Erfahrung mit der Dakar in Saudi-Arabien war ich wirklich erstaunt über das Terrain und die Landschaften, die wir passierten. Mir war vorher nicht klar, dass es so viele Unterschiede im Gelände gibt. Wenn man einmal den Sieg gekostet hat, ist das einzige Ziel, zu versuchen, ihn wieder zu erreichen. Ich glaube, es gibt jetzt etwa zehn Jungs, die die Dakar gewinnen können. Möge der beste Mann gewinnen«.

Der Dakar-Sieger von 2018 und FIM-Langstrecken-Rallye-Weltmeister von 2015, Matthias Walkner, will 2021 wieder die österreichischen Farben bei der Siegerehrung gehisst sehen: »Ich arbeite auf unser Ziel hin, KTM bei der Dakar wieder auf den ersten Platz zu bringen. Als die Superstar-Veteranen wie Marc Coma weg waren, war es für meine Generation ziemlich schwer, in ihre Fußstapfen zu treten. Honda hat bei der letzten Dakar einen großartigen Job gemacht, und Ricky Brabec hat den Sieg verdient. Jetzt kommt das Rennen näher und ich werde immer aufgeregter«.

Unterstützung erhalten die drei Superstars durch den australischen Rookie Daniel Sanders.

Der Startschuss zur ersten der 12 Etappen der Dakar 2021 fällt am 3. Januar in der Hafenstadt Dschidda, wo der Sieger am 15. Januar auch die Ziellinie überfahren wird.

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Bild: Daniel Sanders, Sam Sunderland, Toby Price und Matthias Walkner während der Team-Präsentation in Dubai. © Kin Marcin / Red Bull Media Pool

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