Cake African Bush Bike

Für Wildhüter

Elektrische Bush Bikes von Cake

Der schwedische Hersteller Cake will in Zusammenarbeit mit dem Southern African Wildlife College spezielle Elektromotorräder für Wildhüter entwickeln. Durch mobile Solarladepunkte sollen die Maschinen autark operieren können.

Wilderei hat verheerende Folgen für die Wildtiere in ganz Afrika. In einigen Fällen ist sie der Hauptgrund, warum viele Arten vom Aussterben bedroht sind. Gebiete, in denen Wilderei verbreitet ist, sind oft groß, abgelegen und haben keine Straßen, was Patrouillen mit dem Auto praktisch unmöglich macht.

In jüngster Zeit haben Anti-Wilderer-Teams begonnen, Enduros für ihre Patrouillen zu nutzen. Obwohl sich das Konzept als sehr erfolgreich erwiesen hat, ergaben sich zwei Probleme: Der Treibstoff muss per Lkw oder Hubschrauber herbeigeschafft werden, und die Motorengeräusche alarmieren die Wilderer.

Southern African Wildlife College
Das Southern African Wildlife College (SAWC) befindet sich 10 Kilometer westlich des Krüger Nationalparks in Südafrika. Studenten befassen sich dort mit den Theorien des Naturschutzes und haben die Möglichkeiten zu praktischer Arbeit direkt vor Ort.

Jetzt will der schwedische Hersteller Cake gemeinsam mit dem Southern African Wildlife College (SAWC) in Südafrika den sogenannten »Electric Bush Bike Anti-Poaching Act« Gründen. In diesem Rahmen sollen speziell entwickelte Bush Bikes im Einsatz gegen Wilderer erprobt werden.

Zusätzliche Unterstützung kommt von Goal Zero, dem Marktführer für tragbare Solarenergielösungen, der die Ladeinfrastruktur im Busch schaffen will. Zu jedem Motorrad sollen ein Solarmodul und eine Ladestation geliefert werden, um den Rangern völlig autarke Missionen zu ermöglichen.

Ende Januar möchte Cake die speziell entwickelten African Bush Bikes offiziell vorstellen.

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