Sportenduros von SWM

Im Rahmen des Laufs zur World Enduro Championship im italienischen Rovetta hat SWM die Geländesportmodelle RS 300 R und RS 500 R gezeigt. Die wiederbelebte Marke setzt auf hochwertige Technik Made in Italy.

Mitte der 1970er Jahre war Speedy Working Motors, kurz SWM, eine bekannte Größe in der Motorradszene, zumindest in der Nische des Geländesports. Zur Mitte des nächsten Jahrzehnts verschwanden die Italiener wie so kleinere Hersteller von der Bildfläche. Das Kürzel SWM jedoch behielt seinen guten Klang, davon ist zumindest das chinesische Unternehmen Shineray überzeugt.

Shineray übernahm die Markenrechte und setzte ein kleines Programm von Einylindermotorrädern auf, das erstmals auf der Eicma 2014 gezeigt wurde. Gefertigt wird im ehemaligen Husqvarna-Werk in Casinetta bei Varese. Basis der Motorräder sind die Husky-Singles, die in Casinetta unter BMW-Regie bis zur Übernahme durch KTM produziert wurden.

Zwei sportliche Enduros, die unlängst beim WEC-Lauf in Rovetta gezeigt wurden, runden das aktuelle Programm ab. Verfügbar mit 300 und 500 Kubikzentimetern Hubraum weisen die mit »RS« typisierten Maschinen ein brauchbares Gewicht von rund 112 Kilogramm und auch sonst recht vielversprechende Eckdaten auf. Federwege von 300 Millimetern vorne und 297 Millimetern am Heck sowie eine Bodenfreiheit von 300 Millimetern lassen auf solide Geländetauglichkeit hoffen. Zumal die Komponenten von renommierten Zulieferern bezogen werden. Die 50er USD-Gabel kommt von Marzocchi, das über Hebel angelenkte Federbein von Sachs.

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