Deus Swank Rally 700 | Yamaha XSR700

Mit echten Geländeambitionen

XSR-Umbau von Deus: Swank Rally 700

Die Tuner von Deus habe sich die Yamaha XSR 700 vorgenommen und eine Enduro mit echten Rallyeambitionen auf die Räder gestellt. Bei der namensgebenden Swank Rally auf Sardinien konnte die Maschine ihre Geländetauglichkeit beweisen.

Deus ex Machina, oder kurz Deus, zählen derzeit zu den renommiertesten Customizern weltweit. Die in Sydney beheimateten Edelschrauber haben sich seit Gründung des Unternehmens im Jahr 2005 einen Namen mit radikalen Motorradumbauten gemacht. Vom Cruiser über den Streetfighter, die derzeit so beliebten New-Heritage-Bikes bis hin zu Enduros fühlt sich Deus in den verschiedensten Motorradgattungen zu Hause. Als Basis der Custombikes dienen Fahrzeuge der unterschiedlichsten Fabrikate. Besonders eng ist jedoch die Bindung an Yamaha, die seit 2013 als technische Partner immer wieder Modelle der Faster-Sons-Reihe zur Verfügung stellen.

Jüngstes Produkt dieser engen Kooperation ist die Swank Rally 700, eine Enduro auf Basis der XSR700. Um der als Straßenmaschine konzipierten Basis zu Geländetauglichkeit zu verhelfen, ersetzten Deus kurzerhand den vorderen Teil der Maschine durch die Gabel der Super Ténéré. Weichere Federn tragen dem geringeren Gesamtgewicht Rechnung, schlauchlostaugliche Drahtspeichenräder von Kineo erlauben die Montage von Metzeler Karoo Reifen. Die Front wird geprägt von der seit Jahrzehnten nahezu unverändert angebotenen Acerbis Lampenmaske.

Das Heck wird von einem speziell angefertigten Federbein von Öhlins gefedert.Der Alutank der Swank Rally 700 ist handgedengelt, Sitzbank und Motorschutz sind ebenfalls individuelle Anfertigungen. SC Project steuert einen extra angepassten 2-in-1- Endschalldämpfer bei.

Nach einem Show-Aufritt beim Custom-Festival The Reunion in Monza, folgte ein Einsatz bei der Swank Rally Sardegna, von der die 700er ihren Namen hat. Das Rennen auf der Mittelmeerinsel ist eine Neuauflage der legendären Sardinien Rallye, an der in den 1980er Jahren bis zu 1000 Fahrer teilnahmen. Beim Revival, das vom ursprünglichen Gründer Renato Zocchi in Zusammenarbeit mit Deus organisiert wird, gehen moderne Rallyemotorräder gleichermaßen wie klassische Enduros an den Start.

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