Triumph Motorcycles baut Jobs ab

Umfassende Restrukturierung

Triumph baut Jobs ab

Der britische Motorradhersteller Triumph hat angekündigt, weltweit rund 400 Arbeitsplätze abzubauen. Als Grund wird der Rückgang der Fahrzeugverkäufe in einigen Kernmärkten um bis 65 Prozent wegen des coronabedingten Shutdown genannt.

Weltweit will Triumph etwa 400 Jobs streichen, davon 240 am Stammsitz in Hinckley. Der Motorradhersteller, der derzeit knapp 2500 Mitarbeiter beschäftigt, reagiert damit nach eigener Aussage auf den Rückgang der Motorradverkäufe während des coronabedingten Shut Down. In einigen Kernmärkten seien bis zu 65 Prozent weniger Motorräder verkauft worden als im Vorjahreszeitraum.

Vorangegangen war bereits die Streichung von rund 50 Arbeitsplätzen in Hinckley aufgrund der Verlagerung der Massenfertigung von Großbritannien nach Thailand.

Ein Unternehmenssprecher sagte, Triumph müsse »geeignete Schritte unternehmen, um seine Kostenbasis an die Marktbedingungen anzupassen und sicherzustellen, dass es jetzt weiterhin erfolgreich ist und die Grundlagen für künftiges globales Wachstum in den kommenden Jahrzehnten legt«.

Allerdings gab Triumph Ende 2019 bekannt, dass der Umsatz in den 12 Monaten bis zum 30. Juni 2019 um £ 26,8 Millionen auf £ 529,5 Millionen gestiegen ist, während der Gewinn vor Steuern um £ 500.000 auf £ 9,5 Millionen wuchs.

Triumph deutete an, dass man im Gegenzug zur Verlagerung der Massenproduktion nach Asien ein neues globales Kompetenzzentrum für Forschung und Entwicklung am Hauptsitz in Hinckley schaffen wolle. Das Projekt umfasst die Einrichtung eines neuen Designzentrums mit einer Fläche von 1500 Quadratmetern sowie die Schaffung einer Montagelinie für Prototypen und den Aufbau maßgeschneiderter Motorräder des Programms »Triumph Factory Custom«.

Foto: Triumph

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